Gabriele Zimmermann
hören - fragen - zuhören -nachfragen - hinhören


Mein zentrales Anliegen ist, zu vermitteln, welch großes Potential Fragen haben.

Das gilt für Fragen an uns selbst genauso wie für Fragen, die wir anderen Menschen stellen könnten. Meistens haben wir allerdings in beiden Fällen eher Meinungen,

      wie etwas ist und warum es so ist     bzw.    was man für oder gegen etwas tun müsste.

Warum sind Fragen so viel hilfreicher als Meinungen?

Meinungen sind Fest-Stellungen. Sie legen etwas fest. Aber stimmen sie? Haben wir sie geprüft? Wissen wir wirklich, was die Tatsachen sind oder auch was der andere Mensch denkt und intendiert? Das ist so wichtig zu wissen: Denn, was wir für Tatsachen halten, beeinflusst unsere Gefühle, unser Denken und künftiges Verhalten.

Fragen öffnen, sie können einen Weg, einen Prozess eröffen, z.B. zu mehr Klarheit, zu besserem Verständnis von anderen Menschen, schwierigen Situationen oder komplexen Zusammenhängen bzw. zu einfachen oder folgenreichen Entscheidungen.

In meiner beruflichen Praxis bei der Unterstützung von Urteilsbildungen, als Mediatorin, als pensionierte Rechtsanwältin und auch im Privatleben konnte und kann ich immer wieder erleben, dass gute Fragen festgefahrene Positionen lösen, Interesse wecken und neue Kräfte freisetzen können.

In Frageprozessen ist mir von unschätzbarem Wert das Modell Dynamische Urteilsbildung von Dr. Alexander H. Bos.


Aus langjähriger Erfahrung kann ich seine folgende Aussage bestätigen: Eine gute Frage gibt

Licht und Orientierung - Beziehung und Wärme - Kraft und Motivation zum Handeln.


Mein berufllicher Werdegang

Seit 2006 Unterstützung von Menschen bei ihrer Urteilsbildung in Gespräch und Workshops in Dynamischer Urteilsbildung

2001 bis heute Weiterbildung in Urteilsbildung

Seit 1992 Weiterbildung und Praxis in Mediation = Vermittlung im Konflikt

Seit 1986 Rechtsanwältin